Kathodenmaterialien, eines der vier Hauptmaterialien in Lithiumbatterien Kathode, Anode, Separator und Elektrolyt sind entscheidende Komponenten von Lithiumbatterien und machen einen Großteil der Batteriekosten aus. Die Kosten der Kathodenmaterialien bestimmen maßgeblich den Batteriepreis. Zu den gängigen Kathodenmaterialien für Lithiumbatterien zählen unter anderem Lithium-Cobalt-Oxid (LCO), Lithium-Eisenphosphat (LFP), Lithium-Mangan-Eisenphosphat (LMFP), Nickel-Cobalt-Mangan-Lithiumoxid (NCM) und Lithium-Mangan-Oxid (LMO). Ihre Herstellungsverfahren unterscheiden sich zwar geringfügig, die grundlegenden Prinzipien sind jedoch ähnlich. Die Ausgangsmaterialien werden mit Lithiumcarbonat oder Lithiumhydroxid vermischt und anschließend hohen Temperaturen ausgesetzt, um das Endprodukt zu erhalten.
Die Herstellung von Lithiumeisenphosphat erfolgt im Wesentlichen über zwei Verfahren: das Festphasen- und das Flüssigphasenverfahren. Das Festphasenverfahren umfasst verschiedene Ansätze, wie beispielsweise das Phosphat-Eisen-Verfahren, das Eisen-Verfahren, das Eisenrot-Verfahren und das Oxalat-Eisen-Verfahren. Jedes Verfahren hat seine spezifischen Vor- und Nachteile. Das Flüssigphasenverfahren, insbesondere das von Defang Nano entwickelte Selbstverdampfungsverfahren, ist technologisch anspruchsvoll. Dieser Artikel erläutert beispielhaft das gängige Phosphat-Eisen-Verfahren.

Mischen und Mahlen
Die Reaktionsmaterialien werden gemahlen und gründlich vermischt, um einen effektiven Reaktionsablauf während des anschließenden Sinterprozesses zu gewährleisten. Hierfür wird eine Sandmühle verwendet. Die Hauptrohstoffe, darunter Eisenphosphat, Lithiumcarbonat, Kohlenstoffquelle (z. B. Glucose, Saccharose, Polyethylenglykol usw.), Dispergiermittel und Additive, werden in präzisen stöchiometrischen Verhältnissen in die Mischanlage gegeben. Zur Vordispersion wird reines Wasser oder Ethanol verwendet, anschließend erfolgt das Mahlen in der Sandmühle. Dieser Prozess wird so lange fortgesetzt, bis die gewünschte Partikelgröße (üblicherweise unter 500 nm) erreicht ist.
Eisenphosphat und Lithiumcarbonat sind die Hauptreaktanten. Die Kohlenstoffquelle spielt eine wichtige Rolle bei der Bildung einer Kohlenstoffschicht auf der Oberfläche des Lithiumeisenphosphats während des Hochtemperatursinterns. Dies verbessert dessen Leitfähigkeit und verhindert die Bildung von Fe³⁺. Das Dispergiermittel erhöht die Dispersion und den Feststoffgehalt der Suspension. Einige hochmolekulare Materialien bilden nach dem Sintern ebenfalls eine Kohlenstoffschicht, um die Materialeigenschaften zu verbessern.
Additive wie leitfähiger Graphit, Kohlenstoffnanoröhren oder Metalloxide verbessern die Leitfähigkeit, die Leistung bei hohen/niedrigen Temperaturen und die Zyklenstabilität des Endprodukts.
Sprühtrocknung
In diesem Schritt wird das Lösungsmittel aus der Mahlsuspension entfernt. Dadurch wird die Suspension in ein trockenes Pulver für den anschließenden Sinterprozess umgewandelt. Hierfür wird ein Sprühtrockner verwendet.
Die Suspension wird mittels einer Zentrifugaldüse in kleine Tröpfchen zerstäubt. Diese Tröpfchen kommen anschließend mit erhitzter Luft in Kontakt. Dadurch verdampft das Lösungsmittel, und es bleiben feste Pulverpartikel zurück. Diese Partikel werden dann von einem Zyklonabscheider aufgefangen. Durch Sprühtrocknung wird die Suspension zu trockenem Pulver, das zum Sintern bereit ist.
Sintern
Das Pulvergemisch durchläuft in einem mit Stickstoff geschützten Ofen eine Hochtemperaturreaktion – der entscheidende Schritt im Prozess. Temperatur und Dauer des Sinterprozesses beeinflussen die Eigenschaften des Endprodukts maßgeblich. Typischerweise wird ein Rollenofen mit einer Länge von mehreren Metern verwendet.
Die Hauptreaktion lautet wie folgt:
FePO₄ + Li₂CO₃ + C₆H₁₂O₆ → LiFePO₄/C + H₂O + CO₂
Das sprühgetrocknete Pulver wird in Tiegel gefüllt und im Ofen unter Stickstoffatmosphäre bei Temperaturen von 700–800 °C mehrere Stunden (üblicherweise 10 bis 20 Stunden) erhitzt. Nach dem Abkühlen erhält man das Produkt. Vor dem Sintern ist das Pulver hellgelb, nach dem Sintern schwarz.
Superfeinmahlung und Eisenentfernung

Nach dem Sintern muss das Lithiumeisenphosphat-Produkt weiter zerkleinert werden, um die gewünschte Partikelgröße zu erreichen. Während des Produktionsprozesses können Eisenverunreinigungen eingebracht werden. Diese Verunreinigungen müssen entfernt werden.
Dies kann mithilfe von Geräten wie beispielsweise einem/einer Strahlmühle (Luftstrahlmühle) mit Eisenabscheidungsvorrichtung. Strahlmühlen reduzieren effektiv die Partikelgröße und trennen gleichzeitig Verunreinigungen ab. Dadurch wird eine hohe Reinheit des Lithium-Eisenphosphat-Endprodukts gewährleistet. Nach der Eisenabscheidung wird das Produkt versandfertig verpackt.
Abschluss
Lithium-Eisenphosphat ist das wichtigste Kathodenmaterial für Lithiumbatterien. Es wird aufgrund seiner geringen Kosten, hohen Sicherheit und langen Lebensdauer bevorzugt. Diese Eigenschaften machen es marktführend. Das Eisenphosphatverfahren ist der wichtigste Herstellungsweg für Lithium-Eisenphosphat. Obwohl der Prozess relativ einfach ist, hängt die Qualität des Endprodukts stark von der Qualität des Eisenphosphat-Vorläufers ab.
Andere Verfahren, wie beispielsweise das Oxalat-Eisen-Verfahren, gewinnen allmählich Marktanteile. Mit diesen Verfahren lassen sich Materialien mit höherer Schüttdichte herstellen.
Epic Powder, ein führender Hersteller von Strahlmühlen, bietet fortschrittliche und effiziente Lösungen für die Pulververarbeitung in der Lithiumbatterieindustrie. Die hochmodernen Strahlmühlen zeichnen sich durch hervorragende Partikelgrößenreduktion und die Entfernung von Eisenverunreinigungen aus. Durch den Einsatz der Strahlmühlen von Epic Powder können Hersteller Lithium-Eisenphosphat höchster Qualität sicherstellen und so die Gesamtleistung und Lebensdauer von Lithium-Ionen-Batterien verbessern. Mit dem technologischen Fortschritt werden Strahlmühlen eine immer wichtigere Rolle bei der Steigerung der Effizienz und Nachhaltigkeit der Lithiumbatteriematerialproduktion spielen.

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— Gepostet von Emily Chen