Pulversphäroidisierungstechnologie Die Pulversphäroidisierung ist zu einem unverzichtbaren Bestandteil moderner Industrie und Spitzentechnologie geworden. Sie verbessert die Oberflächeneigenschaften und physikalischen Eigenschaften von Pulvern, optimiert die Materialleistung und erfüllt vielfältige Anforderungen. Aktuell finden Pulversphäroidisierungstechnologien in zahlreichen Bereichen Anwendung, darunter Pharmazie, Lebensmittelindustrie, Chemie, Umweltschutz, Materialwissenschaft, Metallurgie und 3D-Druck.
Die Herstellung sphärischer Pulver erfordert Kenntnisse verschiedener Disziplinen, darunter Chemie, Materialwissenschaften und Ingenieurwesen. Nachfolgend finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Technologien zur Sphäroidisierung von Pulvern.
1. Mechanisches Formgebungsverfahren

Das mechanische Formgebungsverfahren beruht hauptsächlich auf mechanischen Kräften wie Kollision, Reibung und Scherung, um plastische Verformung und Partikelhaftung zu bewirken. Durch die kontinuierliche Bearbeitung verdichten sich die Partikel. Ihre scharfen Kanten werden durch wiederholten Aufprall allmählich glattgeschliffen und abgerundet.
Diese Methode nutzt typischerweise Hochgeschwindigkeitsgeschwindigkeiten. Prallmühlen und Rührwerksmühlen zur Herstellung feiner Pulvermaterialien. In Kombination mit Trocken- oder Nassmahlung lassen sich so Pulver mit feinerer Körnung erzeugen. Partikelgröße, engere Größenverteilung und ein gewisser Grad an Sphäroidisierung.
Die mechanische Formgebung findet breite Anwendung bei der Sphäroidisierung von Naturgraphit, künstlichem Graphit und Zementpartikeln. Sie eignet sich auch zum Zerkleinern und zur Pulverherstellung von spröden Metallen oder Legierungspulvern.
Die in diesem Verfahren verwendeten Rohstoffe sind weit verbreitet und kostengünstig. Vorhandene Ressourcen können optimal genutzt werden. Das Verfahren ist einfach, umweltfreundlich und für die industrielle Produktion geeignet. Allerdings ist die Materialauswahl begrenzt. Kugelform, Schüttdichte und Ausbeute nach der Verarbeitung können nicht immer zuverlässig gewährleistet werden. Daher eignet es sich hauptsächlich für sphärische Pulver mit relativ geringen Qualitätsanforderungen.
2. Sprühtrocknungsverfahren
Bei der Sprühtrocknung wird ein flüssiges Material in feine Tröpfchen zerstäubt. Die Feuchtigkeit verdunstet rasch in einem Heißluftstrom, wodurch die Tröpfchen zu Partikeln erstarren.
Zu den Vorteilen der Sprühtrocknung zählen der einfache Prozess und die gute Kontrollierbarkeit der Produkteigenschaften. Dieses Verfahren findet hauptsächlich Anwendung in der Herstellung von militärischen Sprengstoffen und Batteriematerialien.

3. Gasphasen-Reaktionsverfahren
Bei diesem Verfahren werden gasförmige Rohstoffe oder feste Stoffe verwendet, die in die Gasform verdampft werden. Chemisch Durch Reaktionen entstehen die gewünschten Verbindungen, die anschließend rasch kondensiert werden, um ultrafeine, kugelförmige Pulver zu erzeugen.
Der Reaktionstemperaturbereich ist breit. Die Reaktion kann bei hohen, niedrigen oder sogar Umgebungstemperaturen durchgeführt werden. Die resultierenden Produkte weisen typischerweise eine gute Kristallstruktur und ein einheitliches Mikrogefüge auf. Es lassen sich ultrafeine (nanoskalige) sphärische Pulver herstellen.
4. Hydrothermales Verfahren
Bei der hydrothermalen Methode wird ein Reaktor unter Hochtemperatur- und Hochdruckbedingungen eingesetzt. Wasser oder organische Lösungsmittel dienen als Reaktionsmedium.
Durch die Anpassung von Parametern wie Hydrothermaltemperatur, Reaktionszeit, pH-Wert und Lösungskonzentration lässt sich die Partikelgröße effektiv steuern. Zu den Vorteilen zählen die Anpassungsfähigkeit an verschiedene Reaktionssysteme sowie die gezielte Steuerung von Partikelgröße, Morphologie und Kristallinität.
Die Reaktionsbedingungen sind jedoch anspruchsvoll. Hohe Temperaturen und Drücke sind erforderlich, und es besteht eine starke Abhängigkeit von Spezialausrüstung. Das Verfahren wird hauptsächlich zur Herstellung von Oxiden eingesetzt.
5. Fällungsmethode
Das Fällungsverfahren beruht auf chemischen Reaktionen in Lösung. Metallionen verbinden sich mit spezifischen Fällungsmitteln zu feinen, halbfesten Kolloidpartikeln, die ein stabiles Suspensionssystem bilden.
Durch weitere Anpassung der Bedingungen, wie z. B. Alterung, langsames Rühren oder Modifizierung der Lösungsumgebung, aggregieren und wachsen die kolloidalen Partikel allmählich. Sie neigen zur Sphäroidisierung und bilden primäre sphärische Präzipitate. Nach dem Trocknen oder Kalzinieren erhält man sphärische Pulvermaterialien.
Dieses Verfahren ermöglicht die Kontrolle der Kristallwachstumsrate in der flüssigen Phase. Dadurch lassen sich Partikelgröße und -morphologie gezielt einstellen. Es eignet sich zur Herstellung von Metalloxiden und anderen Materialien. Eine strenge Kontrolle der Reaktionsparameter wie Temperatur, Druck und pH-Wert ist erforderlich.
6. Sol-Gel-Verfahren
Das Sol-Gel-Verfahren umfasst im Allgemeinen drei Phasen: Sol-Herstellung, Gelbildung und Bildung des sphärischen Pulvers. Eine anschließende Wärmebehandlung kann die Struktur und die Eigenschaften verbessern. Partikelgröße und -morphologie lassen sich präzise steuern.
Die hergestellten Pulver weisen eine hohe Reinheit und gute Monodispersität auf. Dieses Verfahren findet breite Anwendung in Laboren zur Herstellung ultrafeiner Pulver. Für die Massenproduktion im großen Maßstab ist es jedoch ungeeignet. Die industrielle Anwendung ist daher begrenzt.
7. Mikroemulsionsverfahren
Die Mikroemulsionsmethode ist eine Flüssig-Flüssig-Zweiphasen-Präparationstechnik. Ein organisches Lösungsmittel, das Vorläuferstoffe enthält, wird der wässrigen Phase zugegeben, um eine Emulsion mit winzigen Tröpfchen zu bilden.
Durch Nukleation, Koaleszenz, Aggregation und Wärmebehandlung entstehen sphärische Partikel. Dieses Verfahren findet breite Anwendung bei der Herstellung von Nanopartikeln und organisch-anorganischen Verbundwerkstoffen.

8. Plasma-Pulver-Sphäroidisierungsverfahren
Mit der rasanten Entwicklung der Hightech-Industrien und der wachsenden Nachfrage nach Nanomaterialien und neuen Herstellungsverfahren hat die Plasmachemie zunehmend an Bedeutung gewonnen.
Die Plasmasphäroidisierung zeichnet sich durch hohe Temperatur, hohe Enthalpie, hohe chemische Reaktivität sowie kontrollierbare Reaktionsatmosphäre und -temperatur aus. Sie eignet sich hervorragend zur Herstellung hochreiner und feiner sphärischer Pulver und ist besonders effektiv bei Metallen mit hohem Schmelzpunkt.
Das Verfahren umfasst Plasmaerzeugung, chemische Reaktion und schnelle Abschreckphasen. Je nach Plasmaerzeugungsmethode lässt es sich in die thermische Plasmasphäroidisierung mittels Gleichstrombogen und die induzierte Plasmasphäroidisierung mittels Hochfrequenz unterteilen.
Die von Tekna in Kanada entwickelten Plasmapulververarbeitungssysteme sind weltweit führend. Sie ermöglichen die Sphäroidisierung von Metallpulvern wie Wolfram, Molybdän, Nickel und Kupfer sowie von Oxidkeramikpulvern wie Siliciumdioxid und Aluminiumoxid.
9. Gaszerstäubungsverfahren
Bei der Gaszerstäubung wird das Rohmaterial bis zum Schmelzpunkt erhitzt. Ein Hochgeschwindigkeitsgasstrom trifft auf die Schmelze. Die kinetische Energie der Flüssigkeit wird schlagartig in Oberflächenenergie umgewandelt, was zu einer intensiven Fragmentierung in zahlreiche kleine Tröpfchen führt.
Diese Tröpfchen kühlen beim Kontakt mit der Umgebung rasch ab und verfestigen sich, wodurch kugelförmige Pulver mit einheitlicher Partikelgröße entstehen.
Anfangs wurden Gase wie Luft und Wasserdampf verwendet. Mit der technologischen Weiterentwicklung löste die Inertgaszerstäubung die Herausforderung der Herstellung sphärischer Pulver reaktiver Metalle. Die durch Inertgaszerstäubung hergestellten Pulver weisen einen geringen Verunreinigungsgehalt, glatte Oberflächen, gute Fließfähigkeit und hohe Sphärizität auf.
Zu den gängigen Gaszerstäubungsverfahren gehören die elektrodeninduzierte Schmelzgaszerstäubung und die Vakuumschmelzgaszerstäubung.
10. Zentrifugale Zerstäubungsmethode
Bei der Zentrifugalzerstäubung wird die Zentrifugalkraft genutzt, um einen geschmolzenen Metallfilm in Tröpfchen zu zerstäuben. Diese Tröpfchen werden durch erzwungene Konvektionskühlung mit Schutzgas rasch verfestigt.
Dazu gehören die Zerstäubung mit rotierender Scheibe und die Zerstäubung mit rotierender Plasmaelektrode. Die Zerstäubung mit rotierender Plasmaelektrode ist dabei die am weitesten verbreitete Methode.
Bei diesem Verfahren wird ein Anodenmetallstab auf einer schnell rotierenden Welle montiert. Unter Plasma-Lichtbogenerhitzung schmilzt das Metall. Die geschmolzenen Tröpfchen verteilen sich tangential unter dem Einfluss der Zentrifugalkraft und erstarren anschließend zu kugelförmigen Pulvern. Der gesamte Prozess findet unter Vakuum oder Schutzgas statt.

11. Ultraschallzerstäubungsverfahren zur Sphäroidisierung von Pulvern
Die Ultraschallzerstäubung nutzt die Energie von Ultraschallschwingungen, um geschmolzenes Metall in feine Tröpfchen in der Gasphase zu zerstäuben. Diese Tröpfchen kühlen anschließend ab und erstarren zu kugelförmigen Metallpulvern.
Die resultierenden Pulver weisen eine hohe Kugelform und eine enge Partikelgrößenverteilung auf. Im Vergleich zur Zerstäubung mit Inertgas benötigt die Ultraschallzerstäubung keine großen Mengen an Inertgas zur Fragmentierung. Sie erzeugt weniger Hohl- und Satellitenpartikel. Aufgrund der noch nicht ausgereiften theoretischen Entwicklung wird sie jedoch hauptsächlich für niedrigschmelzende Metalle oder Legierungen eingesetzt.
12. Sphäroidisierung der Gasverbrennungsflamme
Bei diesem Verfahren werden industrielle Brenngase wie Acetylen, Wasserstoff oder Erdgas als Wärmequellen genutzt. Eine saubere, schadstofffreie Flamme mit einer Temperatur von 1600–2000 °C wird mittels einer Hochtemperatur-Flammenpistole erzeugt.
Vorbehandeltes, qualifiziertes Pulver wird in den Sphäroidisierungsofen eingeführt. Sauerstoff-Brennstoff-Gasstrahlen erhitzen und schmelzen das Pulver bei hoher Temperatur. Nach dem Abkühlen entsteht hochreines, sphärisches Pulver.
Dieses Verfahren wird hauptsächlich zur Herstellung von kugelförmigem Silizium-Mikropulver und kugelförmigem Aluminiumoxidpulver verwendet.
13. Verbrennungsmethode (VMC)
Das Verbrennungsverfahren, auch bekannt als Vaporized Metal Combustion (VMC)-Verfahren, wurde erstmals in Japan entwickelt. Es nutzt die explosive Verbrennung von Metallpulver zur Herstellung kugelförmiger Oxid-Mikropartikel.
Beispielsweise reagiert metallisches Siliziumpulver direkt mit Sauerstoff, wodurch hochreine, feine Siliciumdioxid-Mikrokügelchen mit relativ gut kontrollierbarer Partikelgrößenverteilung entstehen.
14. Drahtschneid- und Umschmelzverfahren
Das Verfahren beinhaltet das Ziehen von Lötlegierung zu Drähten und das Schneiden dieser in gleichmäßige Mikrosegmente. Diese Segmente werden anschließend in eine Formanlage mit Temperaturgradienten gegeben. Durch erneutes Aufschmelzen und Erstarren entstehen so standardisierte Kugeln.
Dieses Verfahren bietet gute Prozesskontrolle und geringe Kosten. Allerdings ist es komplex, was zu einer geringen Produktionseffizienz führt. Hohe Präzision der Anlagen ist erforderlich. Beim Ziehen können Schwankungen im Drahtdurchmesser auftreten. Das Verfahren ist auf niedrigtemperierte und duktile Werkstoffe beschränkt, wodurch sein Anwendungsbereich eingeschränkt ist.
15. Pulsiertes Mikro-Öffnungs-Ejektionsverfahren
Die gepulste Mikrodüsen-Ejektionsmethode ist eine Technologie zur Erzeugung von Mikrotröpfchen, die zur Herstellung monodisperser, mikrometergroßer sphärischer Partikel eingesetzt wird. Sie zählt zur piezoelektrisch angetriebenen Tropfeninjektion.
Als Rohstoffe zur Herstellung monodisperser Tröpfchen wurden geschmolzene Metalle, Legierungen oder Suspensionen verwendet.
Das Funktionsprinzip ist wie folgt: Zunächst wird das metallische Rohmaterial in einem Edelstahltiegel geschmolzen. Die Schmelze fließt in den Zufuhrkanal und füllt den Einspritzbereich. Inertgas wird in den Tiegel eingeleitet, um einen Überdruck zu erzeugen. Ein Impulssignal wird programmiert. Unter dem Einfluss dieses Impulssignals schwingt die piezoelektrische Keramik. Die Schwingung bewirkt eine plastische Verformung der Pressplatte. Dadurch wird im Einspritzbereich Extrusionsdruck auf die Schmelze ausgeübt.
Durch die Mikroöffnung am Boden des Tiegels wird eine geringe Menge Schmelze herausgepresst, wodurch sich Tröpfchen bilden. Da die Schwingungsamplitude jeder Tröpfchenart identisch ist, ist auch das Volumen jedes Tröpfchens nahezu gleich. Dadurch erhält man kugelförmige Pulver mit einheitlicher Größe.

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— Veröffentlicht von Emily Chen